Die ATSV Schützen wurden 50. Jahre alt

(Bericht und Bilder von Michael Wunder)

Die Schützenabteilung des ATSV Nordhalben feierte ihr 50-jähriges Bestehen. Beim Festkommers im „Haus des Gastes“ wurden nach einem geschichtlichen Rückblick durch Schützenmeister Harald Wunder auch die Gewinner des Jubiläumschießens ausgezeichnet.

Die Initiative zur Gründung lege im Jahr 1965 der damalige ATSV Vorsitzende Karl Hundt. Man errichtet in den Kellerräumen der ehemaligen Turnhalle drei Luftgewehrschießstände und nahm schon zwei Jahre nach der Gründung an den Rundenwettkämpfen teil. Auch wurde 1967 der erste Schützenkönig ermittelt, die erste Königswürde sicherte sich Inge Hübschmann. Mit dem Umzug des ATSV in die Nordwaldhalle zog auch die Schützenabteilung in ihr neues Domizil, wiederum im Kellergeschoss. Seitdem stehen fünf fest installierte Schießstände zur Verfügung. Bei Bedarf können diese um fünf weitere Stände erweitert werden. Wie Harald Wunder weiter berichtete, werde neben dem Luftgewehr seit 1999 auch mit der Luftpistole der Vereinsmeister ermittelt. Seit der Anschaffung von Lasergewehren könne auch der Nachwuchs gezielt gefördert werden. Alljährlich richte man im Zug des Ferienprogramms einen Sommerbiathlon aus. Im Jahr 2010 wurde der Luftgewehrschießstand erstmals renoviert. Beim 150-jährigen Bestehen des ATSV richtete man ein großes Jubiläumsschießen aus. In diesem Jahr erhielt man die Original Schützenkette aus dem Jahr 1924 zurück. Sportlich sei man in all den Jahren nicht über die A-Klasse hinausgekommen, meinte Harald Wunder. Rekordhalter bei den Königstiteln ist der langjährige Schützenmeister Kurt Beierkuhnlein, er wurde sechsmal Schützenkönig. Bei den Vereinsmeisterschaften führt Harald Wunder die Rangliste mit 22 Titeln an. „Wir sind stolz ein Teil des ATSV Nordhalben zu sein und heben uns damit von anderen Schützenvereinen, die meist als eigener Verein geführt werden, ab. Unser Schützenhaus ist die Nordwaldhalle“, sagte Harald Wunder. Er verwies auf die zahlreichen Verdienste um den Schützensport in Nordhalben von Kurt Beierkuhnlein. Über 40 Jahre stand er als Schützenmeister an der Spitze der Abteilung.

ATSV Vorsitzender Christian Popp zeigte sich vom vielfältigen Angebot seines Vereins begeistert. Auch die Schützen würden dazu beitragen und haben in den vergangenen fünf Jahrzehnten eine tolle Arbeit geleistet. Ehrenvorsitzender Rudolf Ruf bezeichnete dem ATSV als stabilen Pfeiler im Nordhalbener Vereinsleben. Der Wegzug von vielen jungen Menschen zehre an den Vereinsaktivitäten, so dass man oft auf die altbewährten Mitglieder zurückgreifen muss, sagte Ruf. Die Schützenabteilung hätte mit Harald Wunder einen perfekten Manger, der diese Aufgabe hervorragend ausfülle. Gau-Schützenmeister Klaus Jensch, der die Glückwünsche der 66 Vereine vom Bereich Oberfranken/Nord überbrachte, sprach von viel Idealismus und Opferbereitschaft, den die Schützen aufbringen. Er wünschte weiterhin den notwendigen Zusammenhalt, um das Brauchtum der Schützen zu bewahren. Bürgermeister Michael Pöhnlein bezeichnete die Schützen als kleine aber feine Abteilung des ATSV. Als beste der 27 teilnehmenden Mannschaften am Jubiläumsschießen wurde die Feuerwehr ausgezeichnet. Bester „Hobby Einzelschütze“ war Volker Sesselmann. Die Jubiläumsscheibe für den besten Schuss sicherte sich Heinz Demantke von der Soldaten- und Reservistenkameradschaft mit einen 33,3 Teiler.

Heinz Demantke (links) gab beim Jubiläumsschießen des ATSV Nordhalben den besten Schuss ab und gewann damit die Jubiläumsscheibe. Mit im Bild Marie-Theres Wunder und Schützenmeister Harald Wunder. Foto: Michael Wunder
Stefan Wachter konnte für die Feuerwehr Nordhalben den Siegerpokal in der Mannschaftswertung aus den Händen von Marie-Therese Wunder in Empfang nehmen. Mit im Bild Schützenmeister Harald Wunder. Foto: Michael Wunder

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